
Am vergangenen Samstag stand in den Gemeinden Mels, Quarten, Sargans und Vilters-Wangs der Schutz unserer heimischen Natur im Mittelpunkt. Zahlreiche Freiwillige beteiligten sich am Regionalen Neophytentag und engagierten sich für die Pflege ökologisch wertvoller Grünflächen.
An verschiedenen Standorten wurden invasive Neophyten entfernt. Diese gebietsfremden Pflanzen können sich stark ausbreiten, einheimische Arten verdrängen und wertvolle Lebensräume beeinträchtigen. Den grössten Anteil der entfernten Pflanzen machte das Einjährige Berufkraut aus. Daneben wurden auch die Fünffingrige Jungfernrebe, die Armenische Brombeere sowie verwilderte Gartenzierpflanzen bekämpft.
Neben der praktischen Arbeit stand auch die Sensibilisierung der Bevölkerung im Fokus. Die Teilnehmenden erhielten Informationen über die Auswirkungen invasiver Neophyten auf die Biodiversität und lernten verschiedene problematische Arten kennen. Dabei wurde aufgezeigt, wie diese Pflanzen Lebensräume verändern und weshalb ihre Bekämpfung so wichtig ist.
Besonders erfreulich waren die Beobachtungen an Standorten, die bereits in den vergangenen Jahren gepflegt wurden. Dort hat sich die Neophytensituation teilweise deutlich verbessert. Dies zeigt, dass sich eine konsequente Bekämpfung und regelmässige Nachpflege langfristig auszahlen.
Nach getaner Arbeit trafen sich die Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Mittagessen und liessen den erfolgreichen Einsatz in geselliger Runde ausklingen.
Andreas Kohler, Neophytenverantwortlicher der Gemeinde Vilters-Wangs und Mitorganisator des Anlasses, zeigte sich erfreut über das Engagement der Freiwilligen: «Die positiven Entwicklungen an vielen bereits bearbeiteten Standorten zeigen, dass sich die gemeinsame Arbeit lohnt. Die Bekämpfung invasiver Neophyten kann nur erfolgreich sein, wenn Gemeinden, Fachstellen und Freiwillige zusammenarbeiten.»
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer für ihren wertvollen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Vielfalt in unserer Region.

